Insights · AI Visibility
Beobachtungen aus ersten B2B-Scans: Wo Marken unsichtbar sind, ohne es zu wissen
Jeder Infera Scan erzählt eine eigene Geschichte — aber einige Muster wiederholen sich über Branchen hinweg. Vier Beobachtungen aus den ersten B2B-Scans, anonymisiert.
1. Strategische Themen gehören dem Wettbewerb
Das häufigste Ergebnis: Themen, die intern als Kernkompetenz gelten, sind in KI-Antworten durch Wettbewerber besetzt. In einem ersten B2B-Scan waren mehrere von sieben strategischen Themenclustern stärker mit Wettbewerbern verbunden als mit der eigenen Marke — obwohl das Unternehmen dort faktisch führend war.
2. Die eigene Website wird überlesen
KI-Systeme zitieren externe Quellen häufig lieber als die Unternehmenswebsite. Der Grund ist selten die Qualität der Leistung — sondern Inhalte, die nicht zitierfähig sind: keine direkten Antworten, keine klaren Aussagen, viel Prosa.
3. Ein Thema dominiert das Markenbild
Viele Marken sind für genau ein Thema sichtbar — oft das, wofür sie vor Jahren bekannt wurden. Google AI erkennt Marken häufig „breit, aber flach“: überall ein bisschen, nirgends autoritativ. Beides sind Signalprobleme, keine Kompetenzprobleme.
4. Jedes KI-System hat ein anderes Bild
ChatGPT, Claude, Gemini und Google AI kommen regelmäßig zu unterschiedlichen Einordnungen derselben Marke — weil sie Quellen unterschiedlich gewichten. Wer nur ein System prüft, kennt ein Viertel der Wahrheit.
Die Konsequenz aus allen vier Mustern: Vor jeder Optimierung steht die Bestandsaufnahme. Genau dafür ist der Scan gebaut.
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